Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more? Heute: Renate und Luca

Den Anfang unserer neuen Blog-Reihe „Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more“ macht heute ein ehemaliges Team unserer Therapiegruppe: Renate mit ihrem Luca

Luca ist ein  Mischlingsrüde aus Sardinien, geb. im Juli 2013. Er kam mit 7 Monaten nach Deutschland.

Ich habe die beiden im März 2016 kennengelernt, nachdem Renate eine wahre Odyssee an Hundetrainern hinter sich gebracht hat.

Beim Einzeltermin zuhause lernte ich Luca als einen sehr unsicheren Vierbeiner kennen, der überhaupt keine Linie in seinem Leben kennengelernt hat.

Ich habe selten einen Hund gesehen, der eigentlich vor allem, was in der Welt passiert, solche Angst hat. Die Rute zwischen den Beinen eingeklemmt, hechelnd, mit gehetztem, angstvollem Blick, so präsentierte er sich regelmäßig beim Gassigehen.

Sobald sich Menschen  näherten, warf er sich zitternd auf den Boden und war durch nichts zu bewegen, weiterzugehen. Radfahrer, Kinder, Autos, Skater, alles war der reinste Horror für ihn.

Für Luca war unsere Therapiegruppe der richtige Weg. Dort arbeiten wir mit 2 Trainern, in ausreichend Abstand zum Auslöser, vollkommen stressfrei.

Luca lernte in den nächsten Monaten, dass die ganzen Angstauslöser überhaupt nicht schrecklich sind und er entwickelte ein gesundes Selbstbewußtsein. Renate bekam von uns eine gedachte „Werkzeugkiste“ an die Hand, aus der sie in verschiedenen Situationen das für sie Richtige entnehmen konnte. Dazu wurde sie von unserer Tierheilpraktikerin Sabine Kerscher betreut, mit der ich in diesen Fällen sehr erfolgreich zusammenarbeite.

Für Luca und sein Frauchen war es ein langer und oft auch schwieriger Weg.  Doch sie haben ihn nicht nur hervorragend gemeistert, sie sind auf ihrer Reise auch zu einem sehr engen und innigen Team zusammengewachsen.

Renate und Luca konnten nach ca. 1 Jahr  von der Therapiegruppe in eine normale Gruppe wechseln. Luca ist mittlerweile zum Kuschelhund bei uns geworden, was früher nicht denkbar gewesen wäre. Er wird nie ein Draufgänger werden, aber Luca hat ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt, was nicht zuletzt seinem Frauchen zu verdanken ist,  die ihn nie aufgegeben hat.

Parellel zur Therapiegruppe haben wir mit Luca Mantrailing begonnen. Mittlerweile gehören die beiden zu den besten Teams und ich bin wahnsinnig stolz auf Renate und Luca.

 

 

 

 

 

 

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