Urlaubsvorbereitung

Smartieslife

Was gibt es Schöneres, als die Vorfreude auf den Urlaub?

Wenn Land und Region, in die wir reisen wollen feststehen und die Unterkunft gefunden ist, wird es erst richtig spannend. Ich plane und fiebere jedem Urlaub ganz aufgeregt entgegen, auch wenn er noch so kurz ist.

Sinnvolle Vorbereitung

1. Regionale Gegebenheiten

Es ist hilfreich und spart im Zweifel jede Menge Ärger, wenn man sich im Vorfeld über Vorschriften und regionale Begebenheiten informiert:

Wo darf der Hund freilaufen und wo nicht?
Gibt es andere Dinge, die zu beachten sind (z.B. Maulkorbpflicht)
Sind die Sehenswürdigkeiten oder anderen Orte, die ihr besuchen wollt für Hunde erlaubt? Wenn nicht, wo kann der Hund bleiben, während ihr ohne ihn unterwegs seid?

Für uns gibt es im Urlaub mit Hund ehrlicherweise kein „ohne ihn“. Wenn wir mit Hund verreisen, dann unternehmen wir nur hundetaugliche Ausflüge. Das liegt auch daran, dass Smartie nicht gut darin ist, alleine…

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Warum sind viele Welpen so hibbelig?

Immer wieder erleben wir in unseren Welpenkursen, dass die Kleinen völlig überdreht schon auf dem Hundeplatz ankommen.

Auf Nachfrage erklären uns die Besitzer, dass die Hunde eigentlich den ganzen Tag so „temperamentvoll“ seien.

Dass ein Welpe mehr Aktivität zeigt als ein 10jähriger Hund, das ist wohl jedem klar. Aber wenn der Kleine überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt, dann sollte Herrchen/Frauchen dringend den Alltag überdenken.

Meistens ist den Besitzern nicht klar, dass es eigentlich noch ein Baby ist. Und auch ein Hundebaby braucht Schlaf. Und zwar ca. 17-18 Stunden pro Tag.

Langes Gassigehen, ununterbrochenes Spielen, ständig Besuch (denn jeder will den Welpen anschauen), zuviel Aktivität, zuviel Sozialisierung…… all das führt dazu, dass aus einem niedlichen kleinen Hundebaby ein völlig hyperaktiver Hund werden kann.

Hundekinder brauchen Schlaf (s.o.). Natürlich ist Gassigehen wichtig, aber man vergisst oft, dass der Kleine beim Spaziergang so viele neue Eindrücke sammelt, die er verarbeiten muss. Und verarbeitet wird am besten beim Schlafen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn der Welpe bereits Müdigkeitsanzeichen zeigt wie überdrehtes Verhalten, Beissen, Kläffen usw., dann ist er schon völlig überdreht und es ist schwer für ihn, zur Ruhe zu kommen.

Kontrollierte Ruhezeiten bedeuten für das Hundebaby, dass es Eindrücke verarbeiten und lernen kann.

Die Menschenwelt ist so vielfältig und interessant, lassen wir doch unseren Kleinsten Zeit, dies alles zu sehen, zu erschnüffeln und zu erkunden.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit Euren Hundebabys 🙂

 

 

Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more? Heute: Renate und Luca

Den Anfang unserer neuen Blog-Reihe „Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more“ macht heute ein ehemaliges Team unserer Therapiegruppe: Renate mit ihrem Luca

Luca ist ein  Mischlingsrüde aus Sardinien, geb. im Juli 2013. Er kam mit 7 Monaten nach Deutschland.

Ich habe die beiden im März 2016 kennengelernt, nachdem Renate eine wahre Odyssee an Hundetrainern hinter sich gebracht hat.

Beim Einzeltermin zuhause lernte ich Luca als einen sehr unsicheren Vierbeiner kennen, der überhaupt keine Linie in seinem Leben kennengelernt hat.

Ich habe selten einen Hund gesehen, der eigentlich vor allem, was in der Welt passiert, solche Angst hat. Die Rute zwischen den Beinen eingeklemmt, hechelnd, mit gehetztem, angstvollem Blick, so präsentierte er sich regelmäßig beim Gassigehen.

Sobald sich Menschen  näherten, warf er sich zitternd auf den Boden und war durch nichts zu bewegen, weiterzugehen. Radfahrer, Kinder, Autos, Skater, alles war der reinste Horror für ihn.

Für Luca war unsere Therapiegruppe der richtige Weg. Dort arbeiten wir mit 2 Trainern, in ausreichend Abstand zum Auslöser, vollkommen stressfrei.

Luca lernte in den nächsten Monaten, dass die ganzen Angstauslöser überhaupt nicht schrecklich sind und er entwickelte ein gesundes Selbstbewußtsein. Renate bekam von uns eine gedachte „Werkzeugkiste“ an die Hand, aus der sie in verschiedenen Situationen das für sie Richtige entnehmen konnte. Dazu wurde sie von unserer Tierheilpraktikerin Sabine Kerscher betreut, mit der ich in diesen Fällen sehr erfolgreich zusammenarbeite.

Für Luca und sein Frauchen war es ein langer und oft auch schwieriger Weg.  Doch sie haben ihn nicht nur hervorragend gemeistert, sie sind auf ihrer Reise auch zu einem sehr engen und innigen Team zusammengewachsen.

Renate und Luca konnten nach ca. 1 Jahr  von der Therapiegruppe in eine normale Gruppe wechseln. Luca ist mittlerweile zum Kuschelhund bei uns geworden, was früher nicht denkbar gewesen wäre. Er wird nie ein Draufgänger werden, aber Luca hat ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt, was nicht zuletzt seinem Frauchen zu verdanken ist,  die ihn nie aufgegeben hat.

Parellel zur Therapiegruppe haben wir mit Luca Mantrailing begonnen. Mittlerweile gehören die beiden zu den besten Teams und ich bin wahnsinnig stolz auf Renate und Luca.