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Hilfe! Braucht mein Hund einen Wintermantel?

Smartieslife

Endlich scheint es auch in Bayerns pulsierender Hauptstadt ein wenig kalt zu werden.
Nicht, dass ich so auf Kälte stehe. Eigentlich fühle ich mich nur zwischen 10 und 20 Grad Außentemperatur so richtig wohl. Alles darüber ist viel zu warm und alles darunter wirklich zu kalt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass ordentliche Kälte im Winter zu einer reduzierten Mücken- und Zeckenpopulation im Sommer führt. Also: Freuen wir uns im Winter über jeden Tag, an dem der Boden ordentlich durchgefroren ist!

Smartie geht es genau wie mir – also was die Wohlfühltemperatur angeht – nicht die Freude über die Kälte. Er hat wenig Fell und besonders wenig dichte Unterwolle, die ihn vor der Kälte schützen könnte, und so friert mein kleiner Schokodrop schon ab ca. 0 Grad ganz ordentlich.

Deshalb trägt er an kalten Tagen einen Mantel. Genau genommen hat er sogar zwei – einen „Übergangsmantel“ und einen wirklich…

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Warum sind viele Welpen so hibbelig?

Immer wieder erleben wir in unseren Welpenkursen, dass die Kleinen völlig überdreht schon auf dem Hundeplatz ankommen.

Auf Nachfrage erklären uns die Besitzer, dass die Hunde eigentlich den ganzen Tag so „temperamentvoll“ seien.

Dass ein Welpe mehr Aktivität zeigt als ein 10jähriger Hund, das ist wohl jedem klar. Aber wenn der Kleine überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt, dann sollte Herrchen/Frauchen dringend den Alltag überdenken.

Meistens ist den Besitzern nicht klar, dass es eigentlich noch ein Baby ist. Und auch ein Hundebaby braucht Schlaf. Und zwar ca. 17-18 Stunden pro Tag.

Langes Gassigehen, ununterbrochenes Spielen, ständig Besuch (denn jeder will den Welpen anschauen), zuviel Aktivität, zuviel Sozialisierung…… all das führt dazu, dass aus einem niedlichen kleinen Hundebaby ein völlig hyperaktiver Hund werden kann.

Hundekinder brauchen Schlaf (s.o.). Natürlich ist Gassigehen wichtig, aber man vergisst oft, dass der Kleine beim Spaziergang so viele neue Eindrücke sammelt, die er verarbeiten muss. Und verarbeitet wird am besten beim Schlafen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn der Welpe bereits Müdigkeitsanzeichen zeigt wie überdrehtes Verhalten, Beissen, Kläffen usw., dann ist er schon völlig überdreht und es ist schwer für ihn, zur Ruhe zu kommen.

Kontrollierte Ruhezeiten bedeuten für das Hundebaby, dass es Eindrücke verarbeiten und lernen kann.

Die Menschenwelt ist so vielfältig und interessant, lassen wir doch unseren Kleinsten Zeit, dies alles zu sehen, zu erschnüffeln und zu erkunden.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit Euren Hundebabys 🙂

 

 

Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more? Heute: Renate und Luca

Den Anfang unserer neuen Blog-Reihe „Was passiert alles im Hundezentrum Hoffmann/Mantrailing&more“ macht heute ein ehemaliges Team unserer Therapiegruppe: Renate mit ihrem Luca

Luca ist ein  Mischlingsrüde aus Sardinien, geb. im Juli 2013. Er kam mit 7 Monaten nach Deutschland.

Ich habe die beiden im März 2016 kennengelernt, nachdem Renate eine wahre Odyssee an Hundetrainern hinter sich gebracht hat.

Beim Einzeltermin zuhause lernte ich Luca als einen sehr unsicheren Vierbeiner kennen, der überhaupt keine Linie in seinem Leben kennengelernt hat.

Ich habe selten einen Hund gesehen, der eigentlich vor allem, was in der Welt passiert, solche Angst hat. Die Rute zwischen den Beinen eingeklemmt, hechelnd, mit gehetztem, angstvollem Blick, so präsentierte er sich regelmäßig beim Gassigehen.

Sobald sich Menschen  näherten, warf er sich zitternd auf den Boden und war durch nichts zu bewegen, weiterzugehen. Radfahrer, Kinder, Autos, Skater, alles war der reinste Horror für ihn.

Für Luca war unsere Therapiegruppe der richtige Weg. Dort arbeiten wir mit 2 Trainern, in ausreichend Abstand zum Auslöser, vollkommen stressfrei.

Luca lernte in den nächsten Monaten, dass die ganzen Angstauslöser überhaupt nicht schrecklich sind und er entwickelte ein gesundes Selbstbewußtsein. Renate bekam von uns eine gedachte „Werkzeugkiste“ an die Hand, aus der sie in verschiedenen Situationen das für sie Richtige entnehmen konnte. Dazu wurde sie von unserer Tierheilpraktikerin Sabine Kerscher betreut, mit der ich in diesen Fällen sehr erfolgreich zusammenarbeite.

Für Luca und sein Frauchen war es ein langer und oft auch schwieriger Weg.  Doch sie haben ihn nicht nur hervorragend gemeistert, sie sind auf ihrer Reise auch zu einem sehr engen und innigen Team zusammengewachsen.

Renate und Luca konnten nach ca. 1 Jahr  von der Therapiegruppe in eine normale Gruppe wechseln. Luca ist mittlerweile zum Kuschelhund bei uns geworden, was früher nicht denkbar gewesen wäre. Er wird nie ein Draufgänger werden, aber Luca hat ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt, was nicht zuletzt seinem Frauchen zu verdanken ist,  die ihn nie aufgegeben hat.

Parellel zur Therapiegruppe haben wir mit Luca Mantrailing begonnen. Mittlerweile gehören die beiden zu den besten Teams und ich bin wahnsinnig stolz auf Renate und Luca.

 

 

 

 

 

 

Hundezentrum Hoffmann wünscht frohe Weihnachten

Das Team vom Hundezentrum Hoffmann macht Weihnachtsferien.

In der Zeit vom 24.12.2017 bis zum 08.01.2018 bleibt der Hundeplatz geschlossen.
Am 23.12.2017 findet der Unterricht wie gewohnt statt.
Wenn Ihnen die Wartezeit zu lange ist, laden wir Sie zu unserem Silversterspaziergang am 31.12. herzlich ein.

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Wir wünschen allen Freunden, Kunden und Partnern schöne Feiertage und einen guten und entspannten Start ins neue Jahr.

Wenn der Mensch plötzlich in eine Notsituation gerät…

Vor Kurzem geriet ein Hundebesitzer in unserem näheren Umfeld in eine plötzliche Notsituation.

Es ging dem alleine mit Hund lebenden Freund im einen Moment noch gut – im nächsten musste er für sich selbst einen Notarzt rufen, weil sich sein Gesundheitszustand plötzlich drastisch verschlechterte.
(Der Rettungswagen kam sehr schnell und mittlerweile ist unser Freund wieder wohlauf – zum Glück ein Happy End)

Auch wenn man nicht gerne darüber nachdenkt kann uns allen so etwas zu jeder Zeit und in jeder Situation passieren.
Ein Glück, wenn man nicht alleine ist oder noch rechtzeitig Hilfe holen kann – doch was passiert mit unserem geliebten Vierbeiner in einer solchen Situation?

In dem Beispiel, das ich oben kurz erwähnte hat die Ambulanz die Polizei verständigt, die wiederum dafür gesorgt hat, dass der Hund in ein Tierheim gebracht wurde.
Es ist toll, wichtig und richtig, dass unser System so funktioniert – das in einer Notsituation in der wir als Tierbesitzer nicht mehr in der Lage sind, uns selbst zu kümmern eine Maschinerie an läuft, die sicherstellt, dass sich jemand um unseren Liebling kümmert – und an dieser Stelle möchte ich auch DANKE sagen – an die Rettungskräfte, die die Polizei informieren, an die Polizei, die sich kümmert und schließlich natürlich auch an die Mitarbeiter in den Tierheimen, die mit so viel Liebe und Herzblut dafür Sorgen, dass Tiere aufgenommen und versorgt werden.

Als unser Freund wieder ansprechbar war habe ich ihm geholfen herauszufinden, wo seine Hündin untergebracht wurde und wie die süße Maus wieder nach Hause kommen kann. Wie mir aufgefallen ist, ist letzteres gar nicht so einfach.

Natürlich kann das Tierheim das Tier, das sie aufgenommen haben nicht einfach so irgendjemandem mitgeben.
Wenn der Besitzer es nicht selbst abholen kann, weil er zum Beispiel gesundheitlich noch immer eingeschränkt ist, muss zumindest eine unterschriebene Vollmacht vorgelegt werden, die dem Abholer zweifelsfrei bescheinigt, dass er im Auftrag des Besitzers handelt.

Nun war das in unserem Fall zum Glück sehr einfach zu bewerkstelligen, da der Freund bereits sehr schnell wieder ansprechbar und in der Lage war, das Dokument zu unterschreiben – was aber passiert, wenn ein Hundebesitzer längere Zeit nicht ansprechbar ist?

Zu der psychischen Belastung für das Tier, das evtl. einen Unfall miterlebt hat, dann von der Hauptbezugsperson getrennt und in ein Tierheim gebracht wird entstehen ja eben auch Kosten, die der Besitzer dann später übernehmen muss.

Wir vom Hundezentrum Hoffmann haben aus diesem Grund eine zwei-teilige „Notfallkarte“ erstellt, der erste Teil gibt den Rettern die Möglichkeit gibt, gleich die Vertrauensperson ausfindig zu machen, die sich im Falle eines Notfalls des Tieres oder der Tiere annehmen soll.

NOTFALLKARTE__1_Seite_

Natürlich haben die Einsatzkräfte in einem Notfall anderes zu tun als herum zu telefonieren – sollte es also trotzdem zu einer Situation kommen, ist im zweiten Teil der  Notfallkarte eine Vollmacht enthalten, die der Vertrauensperson die Möglichkeit gibt, das Tier unverzüglich wieder abzuholen.

NOTFALLKARTE__2_Seite

Wir empfehlen jedem, besonders aber Alleinstehenden Personen, beide Notfallkarten auszufüllen. Den ersten Teil immer bei sich zu tragen und den zweiten Teil ihrer Vertrauensperson auszuhändigen.

Wichtig ist zu beachten: Für das Tierheim / die Behörde zählt als Tierbesitzer, wer im Impfpass eingetragen ist.
Ist ein gemeinsamer Besitz nicht eingetragen, so ist eine Vollmacht auch in diesem Fall äußerst hilfreich.

HIER könnt ihr die Notfallkarte herunterladen