Hundeführerschein

Ziel der Prüfung ist es, festzustellen, ob das Hund-Mensch-Team ohne Belästigung/Gefährdung Dritter sich in der Öffentlichkeit bewegen kann.

Nach Bestehen der Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie bei Ihrem Steueramt vorlegen können. Viele Gemeinden geben dafür eine Ermäßigung der Hundesteuer.

Die Prüfung besteht aus folgenden Teilbereichen:

  • Theorie für den Hundehalter
  • Alltagssituationen
  • Sicheres Auftreten von Hund und Hundehalter unter Anwendung der erworbenen theoretischen Kenntnisse.

Inhalt der Theorie:

  • Entwicklung, Sozialverhalten und rassespezifische Eigenschaften des Hundes
  • Das Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen mit Hunden sowie die richtige Reaktion darauf
  • Die Körpersprache des Hundes und die Bedeutung der Ausdrucksformen
  • Die artgerechte Erziehung und Ausbildung des Hundes
  • Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden

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Inhalt der Praxis (variabel):

  • Verschiedene Übungsorte (ablenkungsarme Gegend, belebte Gegend)
  • Maulkorbtraining
  • Erlernen bzw. Abfrage von verschiedenen Kommandos
  • Normales Gehen an der Leine unter Ablenkung
  • Rückruf (bei Bedarf mit Schleppleine)

Auch für Hunde, die Probleme mit z.B. Menschen, Artgenossen usw. haben,

besteht die Möglichkeit, den Hundeführerschein zu bestehen.

Wichtig ist, dass der Mensch die Probleme erkennt und sich durch sein Management  entsprechend verhält, sodass eine Gefährdung ausgeschlossen ist.

Ablauf und Kosten:

2 Tage Theorieunterricht: € 90,00

4 praktische Einheiten a 1,5 Stunden: € 120,00

Die theoretische und praktische Prüfung wird von einem externen Prüfer abgenommen. Hierfür fallen € 80,00 an.

Der nächste Vorbereitungskurs startet am Sonntag, 23. September 2018 um 11.00 Uhr.